Spoken word impro orchestra

Das SPOKEN WORD IMPRO ORCHESTRA um die Sängerin Lisa Tuyala erschafft Klangwelten, in denen Sprache und Musik in ständiger Wechselbeziehung stehen.
Das Gesprochene schöpft sich aus eigenen Texten der Sängerin und Gedichten der südafrikanischen Künstlerin Lebogang Mashile, welche Themen wie Spiritualität, Gender und soziopolitische Verhältnisse in Afrika in ihre Gedichte einfließen lässt. Die Musik greift diese sozial-kritische Dimension auf und setzt sie, ähnlich wie die Free-Jazz-Bewegung der 60er und 70er Jahre, in Bezug zur aktuellen sozialen Realität.  Als Vorbilder dienen die Musik von Max Roach und Abbey Lincoln oder die Songs einer Neneh Cherry sowie die Spoken-Word Tracks von Ursula Rucker.
Das Besondere im Bandsound von SIO entsteht durch die Reduktion auf die Urkomponenten sowohl des Jazz als auch der klassischen Orchestermusik: Das Wort, die Melodie, der Rhythmus und die aus der Synergie dieser Stimmen entstehende Harmonie. Dieses kammermusikalische Geflecht aus Sprache und Musik entwickelt eine Klangästhetik, die durch repetitive Pattern und energetische Improvisationen geprägt ist.
Bestechend ist dabei die Präsenz der Sängerin Lisa Tuyala, die mit ihrer grundsamtenen Stimme dennoch alle Register ziehen kann. Von wohlig warm und vertraut bis hin zum hohen Sopran, der aufrüttelt und stets unter die Haut geht. Dabei fühlen sich sowohl die Sängerin als, auch die Instrumentalisten immer dem Inhalt verpflichtet. 

"Die Melodie, das Wort, der Rhythmus, die Harmonie alles erzählt eine Geschichte.“(Westfälische Nachrichten)

Lisa Tuyala – Gesang
Nico Hutter – Tenor- Sax, Bassklarinette
Jonathan Sell – Kontrabass
Daniel Kartmann – Drums, Percussion

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